European Youth Olympic Festival

Am Abschlusstag der Einzelwettkämpfe beim European Youth Olympic Festival (EYOF) gewann Mathilda Sophie Niemeyer vom 1. JJJC Hattingen eine Bronzemedaille in der Klasse bis 78 kg. Nach Platz drei von Helen Habib am Dienstag war es die zweite Medaille für die Judoka aus Nordrhein-Westfalen bei den Titelkämpfen in Banská Bystrica (Slowakei).

Mathilda Sophie Niemeyer startete mit einem Sieg in der Golden-Score-Verlängerung gegen Lana Lubura aus Bosnien und Herzegowina in den Wettkampftag. Im Viertelfinale musste sich die 16-jährige Hattingerin der U18-Europameisterin von 2021 Yelyzaveta Lytvynenko aus der Ukraine geschlagen geben. Nach einem Trostrundensieg gegen Vanessa Asja Heric aus Slowenien stand Niemeyer im „kleinen Finale“. Hier sorgte sie bereits nach 41 Sekunden gegen Jovana Stjepanovic aus Serbien, EM-Dritte 2021, mit einer Würgetechnik für die vorzeitige Entscheidung und den Gewinn der Bronzemedaille.

Eva Ronja Buddenkotte vom JC 66 Bottrop hatte am Donnerstag in der Klasse bis 70 kg einen siebten Platz belegt. Die 18-jährige Deutsche U18-Meisterin konnte zwei Kämpfe gewinnen und unterlag zweimal erst in der Golden-Score-Verlängerung.

Insgesamt gab es für die deutschen Judoka in Banská Bystrica drei Bronzemedaillen, einen fünften Platz und drei siebte Plätze. Im Medaillenspiegel belegten die Niederlande mit drei Goldmedaillen und einer Silber- und einer Bronzemedaille den ersten Platz vor der Ukraine (3/0/2) und Georgien (2/0/5).

Text und Bild: NWJV

Mathilda Sophie Niemeyer mit Bundestrainerin Sandra Klinger und Landestrainer Frank Urban (Foto: privat)
Foto: EJU/Carlos Ferreira
Mathilda Sophie Niemeyer gewinnt EYOF-Bronze