Am gestrigen Sonntag wurde die Deutsche Judo-U18 Meisterschaft der Frauen in Leipzig ausgekämpft. Nach dem Wechsel in die Alterklasse U18 war es für Mathilda Sophie das erste Verbandsturnier überhaupt. 
An den vorangegangenen Bezirks- und Westdeutschen Meisterschaften — eigentlich die Qualifikationswettkämpfe zur Deutschen Meisterschaft — durfte Sie nicht teilnehmen,  weil Sie aufgrund der in der Vergangenheit gezeigten guten Leistungen durch die Bundestrainerin direkt für die Teilnahme in Leipzig gesetzt wurde. Als die wahrscheinlich jüngste Teilnehmerin in ihrer Gewichtsklasse ging Mathilda Sophie mit dem damit verbundenen Erwartungsdruck sehr souverän um und wurde den in sie gesetzten Hoffnungen vollauf gerecht. 

Auf dem Weg ins Finale  konnte sie alle Kämpfe vorzeitig für sich entscheiden, um dann nach nur 21 Sekunden mit einer höchst wirkungsvollen Kombination aus Tai-Otoshi und Harai-Goshi und zur Freude des Publikums einen eindrucksvollen Schlusspunkt zu setzen.

Darüber hinaus verliefen diese Deutschen Meisterschaften auch für den Nordrhein Westfälischen Judo Verband sehr erfolgreich. Nach den Herrenkämpfen am Vortag führte NRW die Gesamtwertung bereits an. Die jungen Damen konnten nahtlos an den Erfolg ihrer männlichen Kammeraden anknüpfen und ihn weiter ausbauen. Mit insgesamt fünf Gold-, vier Siber- und neun Bronzemedaillien sowie fünf 5. und sieben 7. Plätzen setzte sich NRW vor Bayern und Berlin klar an die Spitze des Medaillenspiegels.

Mathilda Sophie ist Deutsche Meisterin U18 in der Gewichtsklasse -70kg!