Hattingen. Wegen der zurzeit etwas problematischen Hallensituation in der Stadt organisiert sich auch der 1. JJJC Hattingen neu. Das Training ist über mehrere Hallen verteilt.

Eine neue Nachwuchsgruppe baut zurzeit Cedric Huse auf. Das Angebot richtet sich an die Altersklasse U12 und U15. Trainiert wird jeweils dienstags in der Zeit von 16.30 bis 18 Uhr in der Mehrzweckhalle im Oberwinzerfeld (Regerstraße). Weitere Übungsstunden für diese Altersgruppe gibt es an gleicher Stelle jeweils freitags in der Zeit von 18 bis 19.30 Uhr sowie montags in der Zeit von 17.30 bis 19.30 Uhr in Niederwenigern in der Halle am Rüggenweg.

Die Krabbelgruppe der Minis trifft sich jeweils freitags in der Zeit von 16 bis 17 Uhr im Schulzentrum Holthausen (Lindstockstraße), zudem gibt es Angebote für Junioren und Anfänger – freitags von 19.45 bis 22 Uhr ebenfalls im Schulzentrum Holthausen. „Anfänger sind bei uns immer zu einem Schnuppertraining willkommen“, sagt Cedric Huse.

Schon um einiges über den Anfänger-Status hinaus sind die Nachwuchs-Judoka, die am Kreisturnier der Altersklasse U12 teilnahmen. In Herne startete in der Gewichtsklasse bis 28,6 kg Michael Tisetzki. In seinem Pool waren drei weitere starke Judoka. Michael Tisetzki setzte sich in zwei Kämpfen durch und verlor den dritten nur ganz knapp. Das reichte aber schließlich für den zweiten Platz in der Gesamtwertung. „Damit hat er die Früchte für seinen Trainingsfleiß geerntet“, lobt Trainer Cedric Huse.

Mathilda Niemeyer siegt mit Ippon

Außerdem am Start war Mathilda Niemeyer, die in ihrer Gewichtsklasse mit tollen Techniken zweimal gewann. Den ersten Kampf beendete sie mit einem Haltegriff, den zweiten recht spektakulär mit einem Wurf, wofür sie mit einem ganzen Punkt (Ippon) belohnt wurde.

Der Nachwuchsförderung dient beim 1. JJJC auch die Judo-Safari, die schon seit Jahren angeboten wird. Dabei steht aber nicht so sehr der Kampfsport, sondern eher der Spaß im Vordergrund. Die Kinder haben unter anderem einen Spielparcours zu bewältigen. „Dabei gibt es aber auch etwas zu gewinnen“, so Cedric Huse. „Das ist bei der Judo-Safari ein bisschen so wie bei den Bundes-Jugendspielen.“

Foto: Volker Speckenwirth
Foto: Volker Speckenwirth
Judo-Club stolz auf den Nachwuchs